Kürbiszeit im Bauerngarten
Kürbiszeit im Bauerngarten 

Was vermarkten wir im Februar ???

Pastinaken

Die Pastinake, auch Moorwurzel,

Hammelmöhre oder Hirschmöhre genannt, gehört zur Familie der Doldenblüter. Sie ist in Europa und Asien verbreitet und gehört zu den ältesten Pflanzen, die die Menschen gegessen haben. Vermutlich wurden sie bereits in der Steinzeit gesammelt. Die Römer waren die ersten, die Pastinaken kultivierten. Sie verbreiteten sie auch über Europa.

Die Pastinake ist Reich an Mineralien wie Kalium, Eisen und Folsäure. Sie enthält außerdem mehr Vitamin C als die Karotte, aber deutlich weniger Betakarotin als diese. Ein Teilm der in der Pastinake  enthaltenen kohlenhydrtate besteht aus Pektin, das Darmregulierend wirkt. Der aromatische Geschmack stammt von den ätherischen Ölen.

Rore Beete

Rote Beete enthalten reichlich Folsäure,

die für die Bildung der roten Blutkörperchen verantwortlich ist. 200gr. Rote Beete decken etwa 50% des täglichen Folsäurebedarfs bei Erwachsenen.

Neben Folsäure enthalten Rote Beete asuch noch Kalzium, Kalium, Magnesium, Phosphor, Jod, Natrium, Vitamin C, die Vitamin B-Gruppe und das Provitamin A.

Rotkohl

Rotkohl, Rot-oder Blaukraut werden schon lange kultiviert.

Rotkohl gehört zu den Kohlgemüsearten. Seine festen Köpfe zeichnen sich durch ihre rot-grünen Außen-und glatten, roten Innenblätter aus. Rotkohl ist reich an Eisen, Mineralstoffen,  Anthocyanen (sekundärer Pflanzenstoff / Pflanzenfarbstoff / Radikalfänger/ Stärkung des Immunsystems / Entzündungshemmer), Zucker und Senfölen. Er besitzt wenig Kalorien, aber viele Ballaststoffe.

 

Er ist reich an Ascorbin, das sich beim schonenden Erhitzen in Vitamin C verwandelt. Zu langes Kochen zerstört die Vitamine jedoch teilweise. Deshalb ist es vor allem im Winter gut, Rotkohl auch ab und zu als Rohkost zuzubereiten.

Sellerie

Sellerie Sellerie enthält viele Vitamine wie Vitamin B1, B2, B12, C und E, wertvolle Mineralstoffe wie Kalzium und Eisen, fördert dank eines hohen Kaliumgehaltes die Entwässerung, wirkt allgemein Kreislauf- und Stoffwechselanregend, insgesamt belebend und fördert die Magensäurebildung. Da Sellerie zudem kalorienarm ist, ist er als gesundes Gemüse sehr empfehlenswert.Einzig Nierenkranke sollten Sellerie nicht in zu hohen Mengen verzehren, da er die Niere reizen kann.

Steckrüben

Steckrüben enthalten Traubenzucker , Eiweiß, Fett, schwefelhaltige ätherische Öle, Mineralstoffe, Carotin, Provitamin A und die Vitamine B1, B2, C sowie Nicotinsäureamid. Durch ihren hohen Wassergehalt sind sie sehr kalorienarm.

Weißkohl

Das vor allem im Rheinland und Ruhrgebiet geläufige Wort "Kappes"

ist über die Form "caputium" aus dem lateinischen "caput", der Kopf, entstanden und gilt in diesem Sprachraum als Synonym für Unsinn oder Unfug. Dasselbe gilt für die Deutschschweiz, wo das Wort in der Form "Kabis" bzw."Chabis" verwendet wird.

Pharmakologie

Frischer Weißkohlsaft wird in der Volksheilkunde bei Magen-und Zwölffingerdarmgeschwüren  eingesetzt.Bewährt hat sich die Anwendung von Sauerkrautsaft bei Verdauungsbeschwerden. Äußerlich werden gequetschte Kohlblätter zur Heilung von Geschwüren, Wunden und bei Furunkulose aufgelegt.

Weißkohl enthält Kalium, Calcium, Magnesium und Vitamin C.

Was ernten & vermarkten wir im Februar ???

Feldsalat

Die Pflanzengattung Feldsalat oder auch Valerianella gehört zur Familie der Baldriangewächse . Die Gattung umfasst etwa 80 Arten in Eurasien, Nordafrika und Nordamerika. Der bekannteste Vertreter ist der Gewöhnliche Feldsalat (Valerianella locusta).


Im September Pflanzen wir den Feldsalat in unsere Großraumfolientunnel und haben somit eine Erntespanne bis ca. Februsr/März.

Grünkohl

Grünkohl  gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse . Es ist ein typisches Wintergemüse und eine Zuchtform des Kohls .

 

Regional wird er auch Braunkohl (beispielsweise in Braunschweig, Hannover, Magdeburg und Bremen) oder Krauskohl genannt. In der Schweiz ist er unter dem Namen Federkohl bekannt. In Ostwestfalen trägt er den seinen Wuchs umschreibenden Namen Lippische Palme, weiter nördlich Oldenburger oder Friesische Palme.

 

Insbesondere die Bezeichnung Braunkohl sorgt für teils abenteuerliche Erklärungen der Namensherkunft. Nicht ganz ernstgemeinte Vorschläge stellen z. B. einen Bezug zur Braunkohle her. Braunschweiger hingegen verkünden voller Stolz, der Braunkohl komme aus Braunschweig und trage daher seinen Namen. Umstritten ist auch die Erklärung, dass die Namensgebung Braunkohl etwas mit der Verfärbung des Kohls nach mehrmaligen Aufwärmen zu tun haben könnte. Gleiches gilt für die Erklärung, der Kohl verfärbe sich nach Frost bräunlich.

 

Folgendes dürfte dagegen richtig sein: Es gibt verschiedene Sorten dieses Kohls, die sich u. a. in der Färbung ihrer Blätter unterscheiden. So wurde im Bremischen wie auch im Oldenburgischen noch im 19. Jahrhundert der sogenannte Langkohl gegessen. Dieser Langkohl hat eindeutig bräunlich-violette Blätter und wird daher auch ausdrücklich als Braunkohl  bezeichnet. Die unteren Blätter des mannshoch wachsenden Strunks wurden früher als Viehfutter verwendet. Die oberen Röschen des Langkohls aber waren und sind für den menschlichen Verzehr geeignet. Und da es kaum noch Vieh in den Städten gibt, mit denen man sich den Kohl teilen könnte, verschwand der Langkohl nahezu vollständig aus dem Anbau. Die Erinnerung an den Langkohl lebt jedoch im Namen Braunkohl fort. Und in Braunschweig gibt es seit dem Frühjahr 2008 ein Projekt zur Nachzucht des "echten" Braunkohls.

 

 

Ernte

 

Während der industriell verarbeitete Grünkohl schon ab September geerntet wird, wartet man bei der eigenen Anzucht bis zum ersten Frost. Grünkohl kann den ganzen Winter über geerntet werden, allerdings sollten Kahlfröste ab -10 °Celsius und mehr vermieden werden.

 

Ernte nach dem ersten Frost

 

Es heißt oft, durch den Frost würde ein Teil der im Grünkohl enthaltenen Stärke in Zucker umgewandelt, weshalb der nach den ersten Frösten geerntete Kohl besser schmecke. Tatsächlich spielen Frost und Stärke keine Rolle, sondern es kommt auf die späte Ernte und allgemein kühle Temperaturen an. Reifer Grünkohl enthält kaum noch Stärke, die umgewandelt werden könnte, bildet durch die Photosynthese aber weiterhin Traubenzucker. Durch die kühlen Temperaturen verlangsamen sich die Stoffwechselvorgänge allgemein, besonders die Tätigkeit des Enzyms Phosphofructokinase wird stark gehemmt - der Zuckergehalt der Kohlblätter steigt an. Da diese Traubenzucker-Anreicherung nur bei der lebenden Pflanze stattfindet und der Frost selbst keine Rolle spielt, kann der Effekt der späten Ernte nicht durch kurzes Einlagern des geernteten Kohls in der Kühltruhe imitiert werden.

 

 

In der industriellen Landwirtschaft werden auch Sorten verwendet, die von vorneherein einen hohen Zuckeranteil haben, und deshalb früher geerntet werden können.

Porree

Der Lauch ist eine Kulturform des Ackerlauchs , welcher wild im Mittelmeerraum vorkommt und in verschiedenen Formen kultiviert wird. Lauch war schon um 2100 v. Chr. bekannt. Der sumerische Herrscher Urnammu ließ ihn in den Gärten der Stadt Ur anbauen. Auch im alten Ägypten war Lauch in Verwendung. Er soll den Arbeitern, die die Pyramiden erbauten, als Nahrung gedient haben. Danach war Lauch in der Antike im gesamten Mittelmeergebiet geschätzt. Vom römischen Kaiser Nero wird berichtet, er habe den Lauch auf Grund des enthaltenen Senföls bevorzugt. Wegen dieser Leidenschaft wurde Nero auch als „Porrophagus"  bezeichnet. Lauch war im altgermanischen Ritual so heilig, dass er einer Rune den Namen gab. Wahrscheinlich ist der Lauch im Mittelalter aus Italien nach Mitteleuropa gekommen. Auf den britischen Inseln soll er vom Britenkönig Cadwallader um 640 als Erkennungszeichen für seine Truppen verwendet worden sein.

 

 

 

Rosenkohl

Erste Belege für den Anbau von Rosenkohl werden auf das Jahr 1587 in Belg. datiert. Der ursprüngliche Name ist Choux de Bruxelles. In Deutschland wurde er als Brüsseler Sprossen oder Brüsseler Kohl bekannt. Anfang des 19. Jahrhunderts begann Rosenkohl seinen Siegeszug als Wintergemüse durch ganz Europa und fand auch in den USA Verbreitung. Heute wird Rosenkohl vor allem in den NL, Frankr. und GB angebaut. Etwa 15 % der Gesamtmenge kommen aus Deutschland.

 

Frühsorten können ab September geerntet werden, die Haupterntezeit liegt jedoch im November und Dezember. Man pflückt die Röschen von unten nach oben vorsichtig vom Strunk ab. Rosenkohl ist in vielen Gebieten winterhart. In sehr kalten Gegenden überwintert man die ganzen Pflanzen in einem geschützten, schattigen Einschlag im Freien. Mehrmalige Fröste unter -10 °C schaden den Röschen sehr. Rosenkohl schmeckt als Salat und gekocht als Gemüse und lässt sich hervorragend einfrieren. Rosenkohl enthält viele Mineral- und Ballaststoffe, sowie Vitamin A, C und B2.

 

Neben Vitaminen und Mineralstoffen, beispielsweise Vitamin C, Vitamine des B-Komplexes, Betacarotin, Folsäure und Kalium, Calcium sowie Eisen, sind in Kohlgemüsen reichlich Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten. Sie unterstützen die natürlichen Abwehrfunktionen des Immunsystems unseres Organismus. Sie können helfen, das Risiko für Krebserkrankungen zu senken.

 

Im Kohlgemüse sind besonders reichhaltig Glucosinolate vorhanden. Mit Ballaststoffen und weiteren Inhaltsstoffen können sie unter anderem einer Bildung von Magengeschwüren vorbeugen. Weiterhin kann der Verzehr von Pflanzen aus der Kohlfamilie dabei helfen, den Cholesterin- und Blutzuckerspiegel günstig zu beeinflussen und die Verdauung auf natürliche Weise zu regulieren.

Wirsing

Seit dem 8. Jahrhundert sind Kopfkohle bekannt. Die Unterscheidung von Weiß- und Rotkohl wird seit dem 11. Jahrhundert gemacht. Der gewellte Wirsing wird erstmals im 16. Jahrhundert genannt.Wirsing stammt aus dem Mittelmeerraum daher auch der französische Name "chou de milan". In Deutschland wird er seit dem 18. Jahrhundert angebaut und ist heute in allen Erdteilen verbreitet.

 

Entsprechend dem Anbau werden die verschiedenen Sorten in Typen für frühen, mittleren und späten Anbau eingeteilt. Diese Einteilung wird auch mit Früh-, Sommer-, Herbst- und Winterwirsing bezeichnet. Der späte Anbau dient zur Einlagerung im Winter. Wirsing ist nicht ganz so anspruchsvoll wie andere Kopfkohltypen. Je nach Sorte und beabsichtigter Größe werden für Frühsorten 13-26 Wochen, für Spätsorten 26-40 Wochen Kulturzeit benötigt. Der Ertrag bei frühen Sorten liegt bei 25 bis 30 Tonnen und bei späten Sorten bei 35 bis 40 Tonnen pro Hektar. Je nach Standweite kann die Kopfgröße und Form beeinflusst werden. Da Wirsing schneller wächst als Weiß- und Rotkohl, erreicht er früher Schnittreife.

 

Inhaltsstoffe

Wirsingkohl hat 31 Kilokalorien pro 100 g, enthält wie alle Kohlsorten reichlich Senfölglykoside, besonders viel Chlorophyll, doppelt so viel Eiweiß, Fette, auch Eisen und Phosphor wie Weiß- und Rotkohl, ferner Vitamin A, mehrere B-Vitamine. Roh deckt er mit 100 g den Tagesbedarf an Vitamin C.

Woran müssen wir sonst noch denken ???

Im Februar ist die tägliche Kontrolle von Vlies und Folie erforderlich. Diese haben wir über unsere Erdbeeren und über unsere Tulpen gelegt, um zum einen ein Erfrieren in den Wintermonaten zu vermeiden und zum anderen diese Kulturen anfang der Saison etwas eher Pflücken bzw. Ernten zu können.

 

Unser Spalierost, dazu gehöhren Himbeeren, Johannisbeeren, Stachelbeeren und Brombeeren, müssen wir kontrollieren, binden und gegebenenfalls nochmal nachschneiden.

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